Chinesische Medizin

Die Chinesische Medizin ist ein jahrtausendealtes System, das eng an die Beobachtung der Natur angelehnt ist. So wie die Natur stets in Bewegung und im Wandel ist, so wird auch der Mensch nicht als Mechanismus gesehen, sondern als ein System aus verschiedenen Energien, die interagieren, um einen Organismus zu formen. Idealerweise sind diese Energien stets in Bewegung und doch im Gleichgewicht. Krankheit entsteht durch Disharmonie und Blockaden dieser Energien.
Dabei wird der Mensch stets als Ganzes betrachtet, als eine Einheit aus Körper, Emotionen, Gedanken und der Seele. Die Chinesische Medizin geht in ihrer Anwendbarkeit daher weit über rein körperliche Beschwerden hinaus.
Die Chinesische Medizin zeichnet sich durch eine sehr genaue Diagnostik aus, bei der Disharmonien im Energiefluss schon erkannt werden können, bevor sie sich im Körper als Krankheit zeigen.
Diagnostische Mittel sind Puls-, Zungen-, Bauch- und Leitbahndiagnose sowie eine Anamnese (Befragung des Patienten), die den Menschen in seiner Ganzheit erfasst.
Dadurch kann der Patient gezielt vorbeugend gestärkt und eine Krankheit mit Ursache und Symptomen behandelt werden.
Bei der Akupunktur werden feine Nadeln durch die Haut gestochen, um das Qi, die Lebensenergie, wieder in den Fluss und ins Gleichgewicht zu bringen. Akupunktur eignet sich besonders für Schmerztherapie, aber auch für andere akute und chronische Erkrankungen.
In der Kräutertherapie werden Kräuter und Mineralien als Tee oder Granulat verordnet. Dabei werden durchschnittlich fünf bis fünfzehn verschiedene Substanzen zu einer individuellen Rezeptur zusammengefasst, die auf harmonische Weise die Behandlung aller Symptome und Beschwerden abdeckt.

Hinweis: Bitte nehmen Sie zwei Stunden vor Ihrer Behandlung keine Nahrungs- oder Genussmittel zu sich, die die Zungenfarbe verändern können (z.B. Kaffee, Schwarztee, Zigaretten, gefärbte Kaugummis und Bonbons, Gewürze, Alkohol) und reinigen Sie auch nicht Ihre Zunge, da dies die Zungendiagnose verfälscht.